Falco Privatstiftung

Über die Falco Privatstiftung
Falco kam im Februar 1998 bei einem tragischen Autounfall in der Dominikanischen Republik ums Leben. Seine Mutter Maria Hölzel und sein Intimus Ronald Seunig haben daraufhin im Jahr 2004 die „Falco Privatstiftung“ ins Leben gerufen. Vorrangig und einzig Begünstigte der Stiftung war zu Lebzeiten Maria Hölzel selbst, die nach einem Schlaganfall zuletzt mehrere Jahre lang pflegebedürftig war und deren Versorgung zu einem großen Teil widmungsgemäß aus Mitteln der Stiftung getragen wurde. Erst nach ihrem Ableben im Jahr 2014 trat der laut Stiftungsurkunde vorgesehene Stiftungszweck der Wahrung und Pflege des künstlerischen Nachlasses von Falco sowie der Förderung österreichischer Nachwuchskünstlerinnen/Nachwuchskünstler in Kraft.

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Der Stiftungsvorstand setzt sich wie folgt zusammen:
Vorstandsvorsitzender: Ronald Seunig
Vorstand: Dr. Georg Riedl, Mag. Wilhelm Zmatlo.

Beirat
Hannes Eder (Managing Director Universal Music Austria & Western Balkans, Präsident IFPI Austria),
Mag. Harry Fuchs (Geschäftsführer Österr. Musikfonds),
Mag. Harald Hanisch (Musikproduzent, Vizepräsident Österreichischer Komponistenbund),
Wolfgang Kosmata (Konzert- und Künstlermanager, Kosmata Concerts),
Peter Kruder (Musiker, Musikproduzent),
Peter Pernica (Musikverleger, Konzertmanager, Künstlermanagement Magnumusic),
Mag. Marcus Ratka (Geschäftsführer Jam Music Lab),
Mag. Gerhard Riedler (Geschäftsführer Mediaprint).

Alle Mitglieder agieren ehrenamtlich.

Fördermittel
Die für Förderungen zur Verfügung stehenden Mittel speisen sich aus den laufenden Einnahmen der Stiftung wie Tantiemen und Rechteverwertungen. Für Seunig soll die Falco-Stiftung aber nicht allein als reiner Geldgeber fungieren: „Sie ist neben einer Förderstelle auch ein idealistisches Gebilde im Sinne von Falco, innerhalb dessen sich ein gesundes Biotop für österreichisches Musikschaffen entwickeln kann.“

Beirat empfiehlt die Förderausrichtung
Die Entscheidung über konkrete Fördermaßnahmen obliegt dem dreiköpfigen Vorstand der Stiftung. Dabei folgt dieser größtenteils den Empfehlungen des ehrenamtlichen, achtköpfigen Beirats. Gemäß Beiratsempfehlung wird die Stiftung in mehreren Bereichen fördernd aktiv: Strukturelle und individuelle Förderung von musikalischer Ausbildung, Förderung einzelner Musikerinnen/Musiker sowie strukturelle Vermarktungsförderung. Dem Stiftungszweck der Pflege des musikalischen Erbes von Falco wird durch die Förderung von Dokumentations- und Forschungsarbeiten, Unterstützung neuer Werke im Lichte Falco`s und Ausschreibung eines dezidierten Falco-Preises entsprochen.

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